Erwerbsminderung

Und immer noch ungerechte Behandlung bei Erwerbsminderung vor dem 60. Lebensjahr.

Die Neuregelungen bei der Erwerbsminderungsrente, die im Durchschnitt für die Bezieher mit Erwerbsminderung monatlich über 40 Euro ausmachen, gelten nur für Erwerbsminderungsrenten die nach dem 30. Juni 2014 beginnen. Bei bestehenden Erwerbsminderungsrenten gelten weiter Abschläge von bis zu 10,8 Prozent.

Warum werden die „Bestands“-Erwerbsminderungsrenter ausgenommen?

Klar, es wird zu teuer und daran hat, wenn man dem Schriftverkehr von Frau Palkowski, der Petitionsinitiatorin, mit dem Ministerium verfolgt, hat niemand außer uns Betroffenen Interesse.

 

 

 

Jetzt haben sich endlich einzelne Politiker dazu entschlossen uns zu helfen. Auch das ist in den News der Petition nachzulesen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt heisst es doch so schön. Oder anders geunkt: Wir Kranke sterben schneller in Armut, als wenn es uns möglich wäre angemessene Lebensgrundlage zu erhalten.

Alle Infos zu diesem langen Weg der Petition in den Petitionsausschuß des Bundestages können Hier nachgelesen werden.

Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger
PET: 3-17-11-8221-053918

Es ist schon bitter, dass hier eine neue Altersarmut verursacht wird. Oder ist das gewollt?
Bitte nicht!

Wenn die Erwerbsminderungsrente nicht zum Leben reicht kann Grundsicherung beantragt werden. Beantragt werden kann Grundsicherung seit 2003, wenn man im Rentenalter oder erwerbsunfähig ist und die notwendigen Kosten für den Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln aufbringen kann. 

Die Sendung WISO vom ZDF hat einen aussagekräftigen Artikel: Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung dazu veröffentlicht.

Print Friendly, PDF & Email