Sturz Nachtrag
Im vorherigen Beitrag habe ich über meinen Sturz im Garten berichtet und hier geht es in die 2. Runde.
Es ist zum verrückt werden.
Zwischenzeitlich, da der Termin in die Schultersprechstunde im Krankenhaus noch etwas länger hin ist, bin ich bei einem empfohlenen Orthopäden gelandet.
Info: Ein Schulterspezialist und -chirurg mit gutem Ruf. Da war ich doch etwas überrascht, dass ich sehr schnell einen Termin bekam, 2 Tage Wartezeit als Kassenpatientin.
Und dann hat ein netter Arzt mit mir ein regelrechtes Schulter-Ersatz-Verkaufsgespräch geführt. Wäre alles kaputt, nichts zu retten, da hilft nur eine neue Schulter. Aber nichts erklärt, warum nichts repariert werden kann. Ich war etwas geschockt und habe mich dankend verabschiedet. So etwas habe ich in meinen fast 70 Lebensjahren noch nicht erlebt.
Heute war ich nun in der Schultersprechstunde im Krankenhaus. Der Arzt war sehr kompetent und ehrlich.
Meine Schulterknochen sind soweit gut, doch es können keine Bänder und Sehnen repariert werden. Es hat auch ein Muskelschwund eingesetzt. Aber alles nicht von diesem Sturz, der hat mir nur den Rest gegeben. Aufgrund vorhergegangener Stürze und Verletzungen (die ich nicht wahrgenommen habe), meiner Rheumaerkrankung, der Medikamente etc. sind die Verletzungen und Risse schon älter.
Das heißt dann doch eine neue Schulter. 🙁 Es wäre eine inverse Schulterprothese.
Vielleicht.
Erst einmal soll ich versuchen die Muskulatur wieder zu kräftigen und sehen, wie ich im Alltag klarkomme. Die Beweglichkeit hat ja leicht zugenommen und ich kann den Oberarm etwas besser bewegen. Auch die Schmerzen halten sich in Grenzen. Mit der Beweglichkeit wird es noch besser, so die Aussage des Arztes.
Außerdem könnte die Operation für meinen Körper ein gewisses Risiko beinhalten.
Ach Mensch, daran habe ich gar nicht gedacht. Bin ja schon älter, mein Herz meckert etwas und die Rheumamedikamente senken mein Immunsystem. Dadurch ist eine schnelle, gute Heilung auch nicht so einfach. Es spricht also einiges gegen ein neues Schultergelenk. Der Arzt hat mich auf mögliche Eventualitäten und Risiken hingewiesen und rät mir, diesen Eingriff sehr genau abzuwägen.
Das alles muss ich erst einmal sacken lassen und mit meiner Ärztin besprechen.
Was mich doch verwirrt, ich hatte vor diesem letzten Sturz keine Probleme mit der Schulter. Da knackte nichts, volle Beweglichkeit ohne eine Zwick. Auch an der Kraft hat es nicht gefehlt.

Bei solchen Verletzungen ist das tatsächlich frustrierend, jeder Arzt sieht es anders. Bei meinem letzten Sturz habe ich mir auch verschiedene Meinungen geholt. Am Ende hat mir eine spezialisierte Unfallklinik am weitesten geholfen. Vielleicht lohnt sich auch eine zweite Meinung dort.
Hallo Stefan,
Die 2. Meinung habe ich mir geholt und anschließend alles gemeinsam mit meiner Ärztin besprochen.
Ich versuche es erst einmal ohne OP.
Mal sehen, wo mich der Weg hinführt.
Beste Grüße
Martina
Ach, herrjeh. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass dir die Schultergelenks-OP möglichst erspart bleibt. Obwohl – wenn nichts anderes hilft, wird es wohl leider sein müssen.
Danke Martha.
Erst einmal versuche ich es so und trainiere, was mir mein Physiotherapeut zeigt. So soll ich gute Chancen haben, ohne OP auszukommen.
Und wenn es nichts wird, lege ich mich unters Messer.
Die Zeit wird es zeigen.
Liebe Grüße
Hi Martina, wenn ich das alles lese…du tust mir wirklich leid und ich wünsche dir gute Besserung .
Vertrau deinem Gefühl, ob die Ärzte nicht doch im eigenen (Profit-)Interesse handeln.
Liebe Grüße an dich
Moin, Katrin,
zum Glück habe ich eine vernünftige Ärztin, die mich darin bestärkt, erst einmal alles zu versuchen, um eine OP zu vermeiden. Die Chancen stehen nicht schlecht. Es wird nie wieder, wie es war, aber doch so, dass ich damit klarkommen könnte.
Liebe Grüße
Alles Gute du Liebe und Segen
Danke liebe Monika-Maria.
Es hat gleich riesige Auswirkungen wenn man stürzt.
Alles Liebe, baldige Heilwerdung und ganz viel Segen.