Wer schaut der Deutschen Rentenversicherung auf die Finger?

Wer schaut der Deutschen Rentenversicherung auf die Finger?

Ich bin kein Bittsteller, sondern möchte die mir zustehende Rente beantragen.

Prozedere:

Online Formulare herunterladen und ausfüllen, was ja schon einige Zeit in Anspruch nimmt, wenn man es korrekt machen möchte. Und alle Unterlagen zusammensuchen, die benötigt werden.

Online werden bei der Terminvergabe dann doch keine Termine vergeben.
Da ausnahmslos alle Termine als ausgebucht angezeigt werden.

Angerufen bei der DRV und die Auskunft nach 1/2 Std. Warteschleife erhalten:
Wir vergeben keine Termine. Kommen Sie einfach vorbei.

Also Urlaubstag geopfert und in die Schlange zur Anmeldung eingereiht.

Das Erste was angeboten wird, ist ein Termin Mitte Oktober.

Auf die Frage, wie lange denn heute die Wartezeit vor Ort wäre, eine ausweichende Antwort:
ehm, ja , das kann einige Stunden dauern. Wollen Sie nicht doch einen Termin?

Dann, nach 2 Stunden Warterei, wurden wir endlich aufgerufen.

Die ausgefüllten Formulare an den Sachbearbeiter übergeben. Der beachtet sie noch nicht einmal, sondern er fängt an, den Fragebogen auf seinem PC abzufragen. Auf den Hinweis, das alles vor ihm liegt, reagiert er nicht begeistert. Sieht dann aber doch ab und zu in die mitgebrachten und ausgefüllten Formulare. Die zum Schluß dann doch wieder mitgegeben werden.

Nach 1 Stunde ist es geschafft und ich fühle mich wie ein Bittsteller, der um die Altersrente betteln muss.

Ich finde es eine Frechheit, wie mit uns normalen Bürgern umgegangen wird.

Wer überprüft die eigentlich Deutschen Rentenversicherung?

Zeitaufwand:

Formulare ausfüllen und Unterlagen zusammenstellen ca. 1/2 Tag
Anwesenheit in der Geschäftsstelle der Deutschen Rentenversicherung: 3 Stunden (7:45 bis 11:45 Uhr)

Ich hab die Faxen dicke – oder wie das so heißt

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5 Kommentare zu Wer schaut der Deutschen Rentenversicherung auf die Finger?

  1. Tom sagt:

    1/2 Tag und 3Std.? Ihr seid verwöhnt! Hier braucht man MINDESTENS 4 Tage mit MINDESTENS je 3 Std. für die simpelsten Amtsangelegenheiten.
    https://minahasato.wordpress.com/2017/09/03/wie-ich-mein-verlor/

  2. Follygirl sagt:

    Oh.. das ich beschissen!

  3. Das frage ich mich auch, mir ging’s nicht anders, ich war 5 Jahre Angestellte und dann Beamtin auf Lebenszeit bei der Telekom. Es ging um die angestelltenjahre, da machten die mir Schwierigkeiten hoch drei, weil ich da ja keine Unterlagen mehr hatte, der Schriftwechsel hat sich über ein Jahr hingezogen.

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