Futterplätze im Winter und auch das ganze Jahr

Futterplätze für meine gefiederten Freunde habe ich das ganze Jahr hängen.

Ich bin der Meinung, dass es in der Stadt ein zusätzliches Angebot für die Vögel geben sollte. Durch die dichte Bebauung haben es die Vögel schwer sich gut zu ernähren. Denn so aufgeräumte und saubere Gärten haben selten ein gutes Futterangebot.

Daher habe ich einen wilden Garten mit Brut- und Futtermöglichkeiten, Gehölze und vielen Versteckmöglichkeiten.

Den aktuellen runden Futterspender aus Edelstahl, habe ich vor über einem Jahr beim Aldi gekauft. Und die Vögel haben ihn gleich gut angenommen. Die untere Schale hat eine Kunststoffabdeckung, die sich leicht reinigen lässt.

Davor hatte ich viele Jahre ein Futtersilo aus Draht mit 2 Ringen zum Sitzen. Den musste ich dann entsorgen, da die Eichhörnchen den Draht aufgebogen haben und das Futter so raus rieselte.
Ich habe auch einige Jahre ein Futtersilo aus Holz angeboten.  Bei diesem Silo haben die Eichhörnchen und Mäuse die Futterlöcher aufgenagt, so das die Mäuse reinkriechen konnten und vollgefuttern nicht mehr durch das Loch passten. Dann musste ich die Mäuse retten.
Einige Futterhäuschen habe ich mit einem Teller versehen, damit die Futterreste nicht auf den Boden fallen. Leider gibt es hier auch hin und wieder Ratten und die muss ich nicht füttern.

Für mich kommen jetzt nur noch Edelstahlsilos und -Futterplätze in Betracht. Die sind gut zu reinigen und die Hamburger Vögel haben keine Scheu davor. Da läuft das Wasser ab und es schimmelt kein Futter.

Als Futter nehme ich losen Erdnussbruch, geschälte Sonnenblumen und getrocknete Insekten. Bei Frost biete ich zusätzlich Haferflocken mit etwas Öl an. Das wird separat in einer Schale auf dem Terassentischchen angeboten und geliebt.

Es ist nur 1 Futtersilo im Garten aufgehängt. Der Runde aus Edelstahl.
Die Fotos sind aus den vergangenen Jahren. Die alten Häuschen und Stationen haben schon ausgedient.
Auch die Fotoqualität ist nicht so gut, stört mich aber nicht.

 

 

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15 Kommentare zu Futterplätze im Winter und auch das ganze Jahr

  1. Peggy sagt:

    Finde ih klasse, was Du alles für die Gäste in deinem Garten tust. Ich habe einen Bericht gelesen in dem darüber gesprochen wurde, dass unsere Vögel nicht mehr genug zu fressen finden, da es immer weniger Insekten gibt. Und das ist nachgewiesen. Du hast also vollkommen Recht, wenn Du ganzjährig fütterst. Das Rattenproblem ist leider überall wo gefüttert wird. Da muss man verschiedene Tricks ausprobieren.

  2. Follygirl sagt:

    Schön das zu sehen.
    Wir füttern ja auch, aber nur im Winter. ich debke bei unserem verwilderten Gelände können Vögel genug finden. In den Dörfern & Städten wird es oft schwer für sie.
    Leider ist das Porblem mit den Ratten wohl überall.. bei uns klettern sie über die Bäume die dünnen Drähte herunter bis ans Vogelhaus. Wir haben auch schon einiges veruscht, sie lassen sie teilweise einfach von hoch oben runterfallen
    LG, Petra

    • Martina sagt:

      Die Ratten und Mäuse kommen nicht an die Futterstation heran. Sie steht frei und da kann nicht geklettert oder gesprungen werden. Im Winter habe ich auch keine Spuren entdeckt. Und den Fischerstab habe ich bis zu einer Höhe von 1 m mit Leim behandelt. Das ist so klebrig, dass mögen weder Ratten noch Mäuse.
      LG Martina

  3. Na, dann brauchst du auf die Ratten ja nicht lange warten. Die bedienen sich sehr gern am zusätzlich verfügbaren Futter.

    • Martina sagt:

      So einfach ist es jetzt für sie nicht mehr. Es fällt kein Futter an die Erde und am dünnen Fischerstab kommen sie nicht hoch, habe ich im unteren Teil mit Raupenleim bestrichen und das finden sie ekelig. Habe ich mit der Kamera beobachtet.

      • Ach, du hast schon Ratten beobachtet ?

        • Martina sagt:

          Da wir eine Schule in der Nachbarschaft haben und die Ratten dort, in den Ferien, nicht genug weggeworfenes Pausenbrot finden, kommen sie zu der Zeit in unsere Gärten. Das ist bekannt und wird auch entsprechend von der Stadt behandelt.
          Hier gibt es mittlerweile auch keine Komposthaufen mehr, was schon traurig für die Insekten ist, da diese sonst im und am Kompost leben.

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